Die Orgel aus dem ehemaligen Stadtsaalgebäude ist denkmalgeschützt. Die Stadt Innsbruck überließ das Instrument der Pfarre Ötztal Bahnhof als Geschenk für die Kirche zum Heiligen Josef. Voraussetzung hierfür war die Übernahme der Restaurationskosten und des Transportes. Im Herbst 2016 wird die Orgel offiziell eingeweiht.

 

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer überzeugte sich auf Einladung von Orgelbaumeister Andreas Rösel und Josef Pohl (Pfarrgemeinderatsmitglied) Mitte August von der erfolgreichen Übersiedelung des Instrumentes: „Es ist schön, dass die Stadtsaalorgel eine neue Heimat hat. Hier in Ötztal Bahnhof wird sie genutzt und kommt – im Gegensatz zu ihren letzten Jahren im Innsbrucker Stadtsaal – regelmäßig zum Einsatz.“

 

Kurzinfos zur Orgel

Die Orgel wurde 1955 von der Firma E. F. Walcker errichtet und befand sich im Großen Stadtsaal. Sie umfasst 46 Register und war damit die drittgrößte Orgel in der Landeshauptstadt. Die Übersiedlung in die Pfarre Ötztal Bahnhof bot sich besonders deshalb an, da die Kirche zum Heiligen Josef etwa zum selben Zeitpunkt wie die Orgel errichtet wurde.

 

Hintergrund

Der Neubau des Hauses der Musik Innsbruck erforderte den Abbruch des ehemaligen Stadtsaalgebäudes in der Universitätsstraße 1. Damit in Verbindung stand der Abbau der drei denkmalgeschützten Objekte, die sich dort befanden. Neben der Stadtsaalorgel sind dies das Weilerfries und der Leopoldbrunnen.

 

Das Weilerfries wurde restauriert und befindet sich aktuell in einem Depot der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft. Auch der Leopoldsbrunnen erhält eine „Verjüngungskur“ und wird im Rahmen der Vorplatzgestaltung beim Haus der Musik Innsbruck wieder aufgestellt.