Das neue Haus der Musik Innsbruck bietet ab 2018 Kultur pur. In dem neuen Zentrum finden Institutionen aus den Bereichen Musik und Theater eine Heimat. Insgesamt ziehen zehn verschiedene NutzerInnen – Tirols größter Klangkörper, das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI), die Kammerspiele des Tiroler Landestheaters, das Landeskonservatorium, das Mozarteum und das Institut für Musikwissenschaften der Universität Innsbruck sowie die Festwochen Alten Musik und die musikalischen Landesverbände – dort ein. Sie werden das Haus ganzjährig und ganztägig bespielen.

Nach dem Spatenstich am 20. November 2015 lud die für die Bauabwicklung zuständige Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) am 07. Dezember 2016 zur Firstfeier beim in das vom Innsbrucker Architekten Erich Strolz geplanten Gebäude. Mit den Ausbauarbeiten wird ab Jänner 2017 begonnen.

A05A8185„Mit dem Bau und der Realisierung eines der derzeit größten Investitionsprojekte Tirols setzt das Land Tirol ein klares kulturpolitisches Bekenntnis. Ein Aushängeschild für Innsbruck und ein Zeuge des hohen Stellenwertes der Musik in unserem Land – das ist das Haus der Musik Innsbruck, in welchem Musik- und Kulturinteressierten die Türen ganzjährig und ganztägig offen stehen werden. Mit Stolz und Freude gibt uns die Firstfeier die Gelegenheit, uns bei allen am Bau beteiligten Partnern für ihre hervorragende Arbeit zu bedanken“, betonte Landeshauptmann Günther Platter.

A05A8198„Mit dem Haus der Musik Innsbruck entsteht ein kulturelles Kompetenzzentrum und ein lebendiger Ort künstlerischer Begegnung. Ich freue mich, dass das Projekt Gestalt annimmt und künftig Kulturschaffende, Lehrende und Studierende unter einem Dach vereinen wird“, so Kulturlandesrätin Dr.in Beate Palfrader.

A05A8215„Das Haus der Musik Innsbruck bildet den ersten Pfeiler der Umgestaltung des Kunst- und Universitätsgevierts zwischen Universitätsstraße und Kaiserjägerstraße. Ab 2018 steht der Bevölkerung dort ein modernes und offenes Zentrum mit vielfältiger Nutzung zur Verfügung. Nur durch die gemeinsamen Anstrengungen von Stadt Innsbruck, Land Tirol und Bund wurde es möglich, dieses Projekt, das das Kulturleben der Tiroler Landeshauptstadt rein infrastrukturell auf eine neue Ebene hebt, zu verwirklichen“, erläuterte Innsbrucks Kulturreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

A05A8220Auch bei IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler ist die Freude groß: „Das Haus der Musik Innsbruck ist neben der WUB-Halle das größte laufende städtische Investitionsprojekt. Eine Besonderheit ist die Abstimmung mit den vielen verschiedenen NutzerInnen. Nun steht mit dem Rohbau die äußere Hülle und das Haus kann bis 2018 Zug um Zug Gestalt annehmen.“

 Firstfeier als Leistungsschau

Ähnlich wie beim Spatenstich präsentierte sich das Haus der Musik Innsbruck auch anlässlich der Firstfeier dank der verschiedenen künftigen NutzerInnen von seiner vielfältigen Seite. Beim künftigen Eingangsbereich begrüßten vier kostümierte Statisten des Tiroler Landestheaters die BesucherInnen. Über die große Stiege ging es zum Herzstück des Hauses, dem „Großen Saal“. Dort fanden die Ansprachen statt, ein Kurzvideo zum bisherigen Bauablauf wurde gezeigt und der Blasmusikverband Tirol, der Sängerbund Tirol, ein Jazz-Ensemble des Tiroler Landeskonservatoriums sowie der Volksmusikverein Tirol warteten mit musikalischen Gustostückerln auf.

Im Anschluss konnte das Haus im Rahmen einer kleinen Baustellenführung erkundet werden.

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