Bis dato hatten die Kammerspiele ihre Heimat in den Innsbrucker Stadtsälen. An deren Stelle entsteht bis zum Jahr 2018 das neue Haus der Musik Innsbruck. Die Kammerspiele bekommen im neuen Haus eine Bühne mit Zuschauerraum für rund 200 Personen, einen Bühnenturm, eine Black Box, Garderoben sowie Werkstätten.

Während der Bauarbeiten haben die Kammerspiele im Innsbrucker Messesaal ein temporäres Zuhause gefunden. Die Messe punktet vor allem durch die zentrale Lage, die gute Infrastruktur und die Nähe zum Haupthaus, dem Tiroler Landestheater. In den vergangenen Monaten  wurde der Messesaal umfassend umgebaut, um die Anforderungen eines modernen Theaterbetriebs zu erfüllen – so mussten zusätzlich zur Bühnentechnik und Beleuchtung noch  Künstlergarderoben, Räume für die Technik und ein Lager für Kostüme und Bühnendekorationen eingerichtet werden. Im ansprechend gestalteten Foyer und dem Zuschauerraum, der 199 Personen Platz bietet, kommt der Gedanke an eine „Ersatzspielstätte“ gar nicht erst auf. Die Fassadengestaltung erinnert an „Off-Broadway“ und ist ein neuer, attraktiver  Blickfang in der Ing. Etzel-Straße.

Eröffnet wurde die neue Spielstätte von Intendant Johannes Reitmeier, Landesrätin Beate Palfrader und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Die erste Premiere fand am 12. September mit dem Musical Monty Python’s Spamalot statt.

Zum Spielplan der Kammerspiele in der Messe: http://www.landestheater.at/info/spielplan

Eröffneten die Kammerspiele in der Messe (v.l.): LRin Beate Palfrader, Intendant Johannes Reitmeier, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (© Rupert Larl)

Eröffneten die Kammerspiele in der Messe (v.l.): LRin Beate Palfrader, Intendant Johannes Reitmeier, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (© Rupert Larl)